Folge 2

Shownotes

In der zweiten Folge ist Dr. Jendrik Suck zu Gast. Er ist Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund. Interviewt wird er von Athina Kazinaki, welche Teil unseres Social-Media-Teams ist.
In dieser Folge nehmen wir die Funktionslogik eines Stadtrats genauer unter die Lupe, werfen einen Blick hinter die Kulissen der CDU-Fraktion und erfahren, wie der Alltag eines Fraktionsvorsitzenden eigentlich aussieht. Außerdem sprechen wir darüber, wie sich das politische Ehrenamt mit dem Beruf und dem Privatleben vereinbaren lässt.

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00:00:04: Standpunkt der Podcast

00:00:06: der CDU-Fraktion

00:00:08: im Rat der Stadt Dortmund.

00:00:11: Ich willkommen zu einer neuen Folge, ich bin Artina und arbeite im Social Media Team der CDU Ratsfraktion.

00:00:19: heute werfen wir zusammen einen Blick hinter die Kulissen der politischen Arbeit.

00:00:22: mein heutiger Gast ist der Fraktionsvorsitzende Herr Doktor Jendrik Suk.

00:00:26: schön dass Sie hier sind

00:00:27: Danke schön gerne.

00:00:29: Bevor wir in den politischen Themen einsteigen starten wir jetzt mit drei kleinen Fragen zum Auflockern.

00:00:35: Also was ist schwieriger, eine Mehrheit im Rat finden oder ein paar Platz in Dortmund?

00:00:40: Die Mehrheitsfindung im

00:00:41: Rat.

00:00:42: Was unterschätzen die Menschen am meisten an ihrem politischen Alltag?

00:00:47: Wie viel Zeit hinter den Kulissen mit Telefonaten-E-Mails Gesprächen stattfindet, was man jetzt nicht sieht wenn man in die Sitzungen schaut oder in Veranstaltungen der Stadt.

00:01:01: Behind the scenes!

00:01:03: Was würden Ihre Mitarbeiter oder Fraktionskollegen sagen, was ist typisch

00:01:08: Sie?

00:01:11: Klar.

00:01:12: Stringent.

00:01:15: Manchmal vielleicht ein bisschen zu ernst!

00:01:21: Also ja, das sind jetzt die Themen insgesamt.

00:01:22: Diese Fragen, die wir abbilden wollen und diese Themen und Schnittstellen, die heute mal ein bisschen näher beleuchten wollen.

00:01:29: Viele Menschen, die jetzt politisch gar nicht so aktiv sind in der Stadt wie sie ja selber gesagt haben kriegen ja dieses hinter den Kulissen gar nicht mit und die kriegen auch eigentlich nicht mit, wie politisch was außerhalb dessen passiert ausser dass was Sie auf Social Media vielleicht sehen oder sie sind ja jetzt auch selbst nicht auf Social media aktiv aber sie sind zu sehen immer auf unseren kacheln Videos, Reels und so weiter.

00:01:52: Wie sieht das im Alltag aus?

00:01:53: Also ist es der Alltag den man jetzt auf Social Media sieht zum Beispiel oder was steckt da alles hinter?

00:01:58: Erzählen Sie mal!

00:01:59: Ja, auf Social media berichten wir über das Ergebnis dessen was wir tun wie unsere Position sind unserer Meinung unser Stimmverhalten zu einzelnen Themen.

00:02:09: Wie das entsteht... Das sind natürlich dann die Sitzungen der Fraktion Die Ausschusssitzungen.

00:02:18: Das kriegt man sicherlich in dem Maße nicht mit.

00:02:21: Sie sind ja jetzt Fraktionsvorsitzender, was denn da so ihre typischen Aufgaben?

00:02:24: Weil sie sind ja nicht nur Ratsmitglied sondern auch der Vorsitzende der Fraktionen.

00:02:28: Wie kann man sich das vorstellen wenn man jetzt keine Ahnung davon hat?

00:02:32: Ja es geht darum die Meinung der CDU zu bündeln am Ende dann auch nach außen zu vertreten und im Gespräch auch mit den anderen Fraktionen eben dafür zu gucken zu werben dass es am ende Mehrheiten gibt für die Positionen der CDU

00:02:47: Die dann bei den Ratszungen

00:02:49: zur Abstimmung gestellt werden und dann im besten Fall eben dann von einer Ratsmehrheit auch mit einer Zustimmung versehen werden.

00:02:55: Also es ist ganz viel sprechen nach innen, Mitblick auf die eigene Fraktionen und sprechen nach außen eben mit Blick auf die anderen Fraktionen aber natürlich auch in die Stadtgesellschaft hinein auf Veranstaltung gesellschaftlichen Anlässen um eben für die Position der CDU zu werben und natürlich auch ganz wichtig zuzuhören, um Eindruck davon zu kriegen wo der Schuh drückt und wo es gerade aktuelle Themen auch von besonderer Relevanz gibt.

00:03:21: Jetzt sehen die Bürgerinnen und Bürger ja in der Stadt Dortmund eigentlich nur die Beschlüsse am Ende bei dem Rad zur Abstimmung gestellt sind.

00:03:29: wie gesagt Wie ist der Weg bis dahin?

00:03:32: Also bis man diesen Beschluss auf dem Tisch liegen hat oder im besten Fall ja dann zugestimmt, der abgestimmt wurde.

00:03:40: Wie auch immer mit welchem Ergebnis auch immer?

00:03:42: Wie kommt er dahin?

00:03:43: auf den Tisch in der Ratssitzung?

00:03:45: Es gibt im Wesentlichen zwar unterschiedliche Wege.

00:03:47: Der eine Weg ist das die Verwaltung etwas tun will und Verwaltungsvorlage einbringt in die politische Debatte, die dann am Ende vom Rat verabschiedet wird, beschlossen wird.

00:03:57: Das ist der eine Weg wie ein Beschluss entstehen kann und der andere Weg ist der politische Antrag beispielsweise von uns oder von anderen Fraktionen, der dann eingebracht wird Und wo dann am Ende im Rat, im Idealfall auch eine Mehrheit für da ist.

00:04:13: Das ist genauso der Ratsbeschluss und das ist dann der Auftrag an die Verwaltung das entsprechend umzusetzen.

00:04:19: Dann gibt es manchmal auch so ein Zwitter, dass eben eine Verwaltungsvorlage, die von der Verwältung eingebracht wird durch politische Anträge noch verändert und modifiziert wird.

00:04:31: Können Sie ein konkretes Beispiel geben, wo die CDU jetzt einen Antrag eingebracht hat, der dann am ende beschlossen wurde?

00:04:37: Und wie das genau war, also sind dann die in der Fraktionssitzung.

00:04:40: Sind dann die Mitglieder auf die Idee gekommen?

00:04:42: Wir stellen jetzt einen Antrag und haben sie gesagt ja machen wir und dann geht das weiter Schritt für Schritt vielleicht anhand eines konkreten

00:04:49: Beispieles.

00:04:49: Ja also wir sind ja so organisiert dass Wir jeweils Fraktion haben in den Ausschüssen des Rates.

00:04:57: Der Rat arbeitet ja Themenbezogen, in den ausschüßen zu sozialen Themen zum Thema Stadtentwicklung, zum Thema Finanzen, zum thema Kinder und Jugend.

00:05:05: so und da kommt es eben vor dass dann unsere... ...Ausschussmitglieder mit Anträgen aktiv werden und über die Ausschüsse das Ganze dann in den Rat hineinläuft.

00:05:18: oder es kommt eben vor jetzt mit Blick auf eine Verwaltungsvorlage Vorlage zum Bauturbo ganz wesentlich modifiziert, um eben da auch ein Turbo reinzubringen.

00:05:30: Das hat uns in der Verwaltungsvorlage in der ursprünglichen Fassung gefehlt.

00:05:36: Und wie schafft man das jetzt?

00:05:38: Wenn Sie sagen, jeder hat ja eine andere Position zu gewissen Themen.

00:05:42: Thema Bautorbo – das hat jetzt geklappt!

00:05:44: Ein Thema Battle-Verbot

00:05:45: z.B.,

00:05:45: sehr streitig momentan.

00:05:48: Wie schafft es sich, die Position zusammenzubringern?

00:05:52: Inhalt der Fraktion oder mit den anderen?

00:05:54: Beides.

00:05:54: Beides, ja ich sage mal innerhalb der Fraktion wir haben ein Kommunalwahlprogramm als CDU.

00:05:59: das ist ja dann von der Partei aufgestellt und beschlossen worden und die Fraktion hat es umzusetzen.

00:06:06: so da sind wir sehr klar orientiert eben zu sagen dass für uns das Thema Sicherheit Ordnung ganz, ganz wesentlich ist.

00:06:15: Von daher war das jetzt keine große Diskussion in der Fraktion dafür eine Mehrheit zu finden Es war dann eher eine Diskussion im Rad.

00:06:25: Das ist am Ende glaube ich ganz wesendlich auch dadurch gelungen dass eben Stadtgesellschaft hier in Gestalt der Gastronom In Gesprächen mit den Fraktionen Dafür geworden hat so sagen ihr müsst was machen weil die Situation wie sie ist eben wenn man dort am Altmarkt sitzt, man in Ruhe über das Essen was trinken will.

00:06:46: Was den Grad der Belästigung angeht nicht mehr tragbar ist.

00:06:50: und da hat sich dann Gott sei Dank Generals Mehrheit hinter versammelt.

00:06:53: und jetzt geht es am ersten August los und werden das ja jetzt ein Jahr testen und hoffen mal dass es auch eine Wirkung zeigt.

00:07:07: Wie ist das jetzt, wenn wir überlegen dass wir mehrere Themen auch haben?

00:07:13: wird es dann mit jeden tag dann ein anderes thema gesprochen?

00:07:16: oder wird man flächendeckend quatschen man immer bei alle anträge und sagt dann okay.

00:07:20: Wir

00:07:20: reden über alles was auf dem tisch liegt und dann ist es natürlich so eine rathetagesordnung.

00:07:25: Sechzig-Siebzig Tagesordnungspunkte sicherlich so, dass man eben gucken muss.

00:07:29: Dass man in allen Themen klar ist was man will wie man damit umgeht und dann auch in der Fraktionssitzung immer eine Vielzahl von Themen besprochen wird in sehr kurzer Zeit.

00:07:41: Und kommt es oft vor, dass man auch innerhalb der Fraktion dann unterschiedlicher Meinung ist?

00:07:45: Das gibt's immer wieder mal.

00:07:46: und dann ist das nun mal so wie es in der Demokratie ist, dann wird abgestimmt und dann entscheidet die Mehrheit der Fraktionen und das wird dann die Haltung, die danach im Rat von uns vertreten wird.

00:07:56: Also kommt es öfter vor aber, dass dann dem Rat nicht einer Meinung ist.

00:07:59: Im Rat sind wir immer eine Meinung?

00:08:01: Nein, nicht die Fraktion als solche sondern gegenüber den anderen Fraktionen.

00:08:06: Es gibt Themen im Rat, die sind sehr streitig.

00:08:08: Da kommt es auf jede Stimme an und das sind sicherlich die Themen, die dann auch die Außenwirkung haben.

00:08:16: Battle-Verbot jetzt haben wir zugestimmt.

00:08:18: Die SPD, die FDP, so Grüne Linke waren dagegen.

00:08:22: Das hat sicher eine große Wirkung nach außen gehabt Weil es natürlich die Menschen auch bewegt und ein Vielzahl der Ratsvorlagen, das ist ja gerade gesagt wie viele Tagesordnungspunkte in so einer Sitzung sind.

00:08:33: Die laufen dann oftmals auch einstimmig durch weil wenn man jetzt über Neubau einer Kita oder einer Schule spricht da haben wir alle das gleiche Interesse dass das passiert und dass das gebaut wird.

00:08:48: Was sieht man?

00:08:48: Jetzt haben wir ja gesagt, bei den Ratssitzungen ist das jetzt so.

00:08:51: Dass sich auch Wortbeiträge von vorne aus machen, die die Menschen dann sehen oder vom Platz aus und das dauert schon stundenlang.

00:08:59: wenn man den Livestream der Ratszitzung verfolgt, kann man sagen dass es immer mehrere Stunden sind.

00:09:04: Ja.

00:09:06: Jetzt sind im Vorfeld auch schon die ganzen Gespräche dazu gelaufen.

00:09:08: also man hat sich ja schon vorher die Zeit genommen diese Anträge, Beschlüsse

00:09:12: usw.,

00:09:12: die ganzen Vorlagen durchzugehen man ja dann am Ende zu einem Abstimmungsergebnis kommt, um zu sagen sind wir überhaupt dafür dagegen?

00:09:21: und so weiter.

00:09:23: Finden diese Gespräche dann alle nur in der Fraktion statt oder auch fraktionsübergreifend?

00:09:26: Dass man sich da nochmal an Tische setzt und über gewisse Themen im Vorfeld abstimmt?

00:09:32: Es wird immer gesprochen es findet ein inhaltlicher Austausch in den Ausschusssitzungen statt und es findet natürlich auch einen fortlaufender Austausche Auch mit den anderen Fraktionen statt in der demokratischen Mitte, also da sprechen alle mit allen.

00:09:49: Weil natürlich jeder ein Interesse hat so wir haben in das Interesse dass möglichst viel CDU-Politik sich verwirklicht und für die Position weil wir eben keine absolute Mehrheit haben.

00:10:01: jede Fraktion braucht immer mindestens zwei Partner damit es eine Mehrheit im Rat gibt ist das ganz normal, dass miteinander gesprochen wird.

00:10:10: Weil ich muss ja dann eben werben und begründen warum die Position der CDU diejenige ist mit dem Ziel, dass ich am Ende im Rat eine Mehrheit für diese CDU-Position

00:10:25: finde.".

00:10:26: Und wie sehen Sie das momentan?

00:10:28: Klappt das gut oder klappt weniger gut?

00:10:32: Das kommt darauf an... Je nachdem was es für ein Thema ist, die Mehrheitsverhältnisse sind eben schwierig.

00:10:41: Ich habe das gerade gesagt, ich brauche mindestens drei Fraktionen.

00:10:47: Es geht nicht ohne die SPD.

00:10:50: Sie ist die stärkste Fraktion, sie hat jetzt sechsundzwanzig Sitze, drei mehr als wir und es sind eben Mehrheiten möglich – die SPD, wir und die Grünen die SPD, wir und die FDP.

00:11:06: Es ist aber auch möglich dass SPD, Grüne und Linke eine Mehrheit bilden können.

00:11:15: so uns hat eben Situation gegeben jetzt in der letzten Ratssitzung da haben viel mit Deutschland gemacht also SPD, Wir und Die FDP hat aber auch natürlich Themen gegeben wo dann die SPD mit den Grünen und den Linken agiert hat.

00:11:29: das mag mal inhaltliche Gründe haben.

00:11:32: Das hat vielleicht auch taktische Gründe, weil man dem Oberbürgermeister der CDU den Erfolg nicht gönnt und sagt ich will eine andere Ratsmehrheit herstellen.

00:11:46: Entscheidender Spieler an dieser Stelle ist die SPD.

00:11:51: Das ist eine gute Überleitung.

00:11:52: Thema Oberbürger Meister.

00:11:54: Jetzt haben Sie gerade gesagt, dass man das nicht gönnt.

00:11:56: Wie schätzen sie das Klima auch ein im Vergleich zur vorherigen Legislaturperiode wo ja der rote Oberbürgermeister den vorne war?

00:12:12: Ja gut!

00:12:12: Das Klima ist es ist nicht einfach.

00:12:16: ich habe die Situation grade beschrieben.

00:12:19: so eben der Oberbürgermeister muss Mehrheiten im Rat suchen er muss sie finden.

00:12:25: nochmal das habe ich beschrieben geht ohne die SPD nicht.

00:12:34: Das war natürlich unter dem alten Oberbürgermeister auch schon so, es ist ein selbstbewusster Rat.

00:12:41: was aus Sicht eines Ratsmitgliedes und einer Ratsfraktion auch richtig und normal ist.

00:12:45: Und von daher sind das natürlich intensive Debatten so, wenn ich jetzt das Beispiel nehme weil sie ja die Frage auch gestellt hatten eigene Ideen der CDU-Fraktion, wir haben vor ein paar Jahren das Züricher Modell beantragt zur Umsetzung in Dortmund.

00:13:00: es ist ein ganz seitlicher Ansatz zum Umgang mit insbesondere der Drogenszene in der Stadt.

00:13:08: So haben damals keine Mehrheit gefunden.

00:13:11: Die Mehrheit hat es jetzt dafür gegeben, mit zwar nur auf die konkrete Vorlage der Verwaltung zur Umsetzung und dann wird das eine spannende Frage sein ob dann die Fraktionen diese Jungs zum Züricher Modell bekannt haben sich auch noch dazu bekennen werden weil natürlich jede Fraktion unterschiedliche Schwerpunkte in diesem Modell sieht und setzt.

00:13:34: so und der Oberbürgermeister und wir.

00:13:35: für uns ist dieser repressive Aspekt ein ganz wichtiger und wesentlicher.

00:13:40: Das ist bei anderen Fraktionen nicht der Fall, konnte man ja jetzt in der Betelverbotsthematik schon ein Stück weit auch sehen um.

00:13:48: von daher wird das dann spannend wie das ausgeht.

00:13:51: aber es wird in der Wahlperiode immer wieder die Herausforderung sein dass der Oberbürgermeister für seine Themen mehrheiten findet genauso wie das für uns eben auch gilt.

00:14:01: Spüren Sie eine andere Belastung seit der CDU OB regiert, dass man sagt ja was jetzt?

00:14:07: oder die Kritik das man die Kritiker auch als Fraktion abbekommt?

00:14:10: Weil die Menschen der Meinung sind alles was jetzt CDU schlecht macht.

00:14:13: Dass der ob schuld ist oder andersrum

00:14:15: nein das will ich nicht sagen.

00:14:17: aber man merkt natürlich dass das Klima Gesellschaftlich auch hier in dort und rauer wird.

00:14:26: So das mag vielleicht auch ein stück weit zu tun haben.

00:14:29: nochmal mit dem agieren der Bundesregierung.

00:14:32: eine veränderte Medienlandschaft.

00:14:35: Wir kommen aus einem sehr polarisierten zugespitzten Oberbürgermeisterwahlkampf und die Themen, die auf dem Tisch liegen, kommunale Finanznotthema öffentlicher Raum und Sicherheit dort – das sind natürlich auch große Themen für die es jetzt die eine einfache und schnelle Lösung nicht

00:14:55: gibt.".

00:14:56: Und dauerhafte Lösungen?

00:14:59: Was stellen Sie sich darunter vor?

00:15:00: Was wünschen sie sich insbesondere, wenn Sie jetzt an dauerhafte Lösungen denken die in Zukunft die Stadt Dortmund verbessern können.

00:15:08: Ja wir müssen gucken dass es uns gelingt weiterhin selbstbestimmt zu sein was den Haushalt angeht.

00:15:15: das wird eine riesengroße Herausforderung weil die kommunale Finanzsituation eine schlechte ist und das es uns gelingt die Kernthemen die die Menschen bewegen ... spürbar in dieser Stadt zu verbessern.

00:15:31: Das ist das Thema, Entschuldigung, dass ich mich wiederhole... Es ist aber nun mal so, es ist das thema Sicherheit-Sauberkeit,... ...das ist das tema wirtschaftliche Entwicklung und das ist das große Thema städtischer Infrastruktur.

00:15:43: Mit Blick auf Kitaplätze mit Blick auf Schulplätze, mit Blick Aufsanierungen von Straßen, mitblick auf den Bau von Wohnungen.

00:15:54: Das sind die großen Bigpoints

00:15:57: wie es

00:15:57: geht.

00:15:59: Und nehmen Sie sich auch die Position der Bürgerinnen und Bürger aus Ihrem Wahlkreis dazu herzen?

00:16:03: Oder gibt's da so einen Austausch, wo sie dann auch Kritik oder Lob mitnehmen.

00:16:08: Oder ist das jetzt einfach nur das Rathaus-Business sage ich mal?

00:16:13: Also es ist das Rathaus.

00:16:15: Es sind ganz viele Gespräche mit Parteimitgliedern in ganz Dortmund.

00:16:20: Es ist natürlich auch Kontakt zu Bürgern und Bürgeren aus dem Wahlkreise Und es ist eben ganz, ganz viel Gespräch im vorpolitischen Raum in der Stadtgesellschaft.

00:16:33: Handwerkskammer, IHK Kreishandwerkerschaft Neujahrsempfang der Stadt Dortmund Hintergrundgespräche Unternehmensbesuche Gesprächen mit unterschiedlichen Stellen In der Verwaltung Ein Gehen mit offenen Augen durch die Stadt Und einfach auch mal ein Zuhören im unpolitischen Kreis, also im privaten Freundeskreis.

00:17:01: Mal einfach dabei zu sitzen und zuzuhören oder eben im Sportstudio auch einfach mal zuzählen wenn Bürgerinnen und Bürger sich unterhalten die ja oftmals eine ganz andere Wahrnehmung noch einmal haben und nochmal einen ganz anderen Blick auf Dinge.

00:17:23: Man muss einfach mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen, dann kriegt man schon eine ganze Menge

00:17:32: mit.".

00:17:32: Und ändert sich da auch was für sie oft?

00:17:34: Also ist das so, dass sie nach einem Gespräch im privaten Kreis auch mal sagen, den Blickwinkel hatte ich so noch nicht oder das kriegte man gar nicht als politisch?

00:17:42: Ja weil man eben mitkriegt, dass manche Debatte hier draußen überhaupt gar nicht ankommt... ...und dass auch mancher Beschluss und manche Entscheidung draußen auch nicht ankommt.

00:17:58: Und dass auch zwischen kommunaler Landes- und Bundesebene gar nicht sauber getrennt wird, so eine große Kunst und Aufgabe – vielleicht auch Schwierigkeit ist es diesen Blick des normalen Bürgers – mitzukriegen und dann auch versuchen hierhin zu nehmen und zum Gegenstand vom Politik zu machen.

00:18:27: Das darf hier kein Raumschiff sein, was ich irgendwie versebstständigt habe sondern das muss eine Resonanz haben und Rückkoppelung und deshalb ist eben dieses Absitz des Zuhören beim Sport oder im Freundeskreis genauso wichtig wie eben dann auch Termine im vorpolitischen Raum.

00:18:46: eher als nur das Lesen von Vorlagen alleine wird vielleicht auch funktionieren, aber es wäre jedenfalls nicht gut.

00:18:57: Und wir denken Sie kann man das ändern oder verbessern insofern dass die Leute zum Beispiel nicht Friedrich Merz in Dortmund kritisieren weil CDU gleich CDU ist?

00:19:06: Es haben viele eine Aufgabe, die Mandatsträger haben die Aufgabe auch draußen zu sein und zuzuhören.

00:19:16: Wir haben die Verpflichtung zu versuchen über unsere eigenen Kanäle Social Media so ein Format wie jetzt mit dem Podcast zu erzählen, was wir tun.

00:19:25: Wofür wir stehen und die Medienlandschaft in dieser Stadt hat ja auch die Aufgabe zu berichten über das, was ist.

00:19:39: Denken Sie, dass klappt gut momentan?

00:19:42: Mit Blick auf die Medienlandschaft?

00:19:43: Ja!

00:19:51: Ich würde mir wünschen... Und das ist ein herer Wunsch, weil ich sage mal die Medienlandschaft natürlich auch ein Wirtschaftsunternehmen ist und sie abhängig ist heute vielleicht weniger von verkauften Abos sondern von Klickzahlen im Internet.

00:20:13: So und da zeugt natürlich einen Artikel der über Streit und über Probleme berichtet mehr Klicks als vielleicht der Artikel, der sachlich berichtet.

00:20:24: so und Ich glaube aber dass diese sachliche Berichterstattung auch wichtig ist dass auch wichtig ist, Dinge in den Kontext zu stellen und das kommt sicherlich mal nicht mal zu kurz.

00:20:35: Und das ist schade und das ist aber glaube ich jetzt mit Blick auf Medienlandschaft kein Dortmunder-Phänomen.

00:20:40: Das ist auch wieder ein Phänomen im ganz Deutschland und wahrscheinlich auch darüber hinaus.

00:20:50: Ja... Aber wir können es uns nur wünschen!

00:20:54: Wir können daran appellieren.

00:20:56: Aber das haben wir natürlich nicht in der Hand weil Ja, die in Anführungsstrichen vierte Gewalt im Staat ist die aus guten Gründen ja auch unabhängig ist und das auch sein soll.

00:21:11: Aber manchmal wäre ein bisschen mehr Konstruktivität und weniger Zuspitzung natürlich schön weil wir müssen doch versuchen dass wir in der Mitte in der demokratischen Mitte unserer Gesellschaft zusammenbleiben.

00:21:34: und da haben Parteien eine Verantwortung, dann Verwaltung eine Verantwortung.

00:21:38: Da glaube ich aber auch Medien eine Verantwortung.

00:21:42: Und bis hierhin haben wir jetzt mal genug über die politische Arbeit gesprochen.

00:21:47: Jetzt wollen wir noch ein bisschen den Blick auf sie persönlich als Person

00:21:52: richten.

00:21:54: Sie haben Jura studiert und danach promoviert.

00:21:57: Was hat sie danach motiviert oder waren Sie schon davor politisch aktiv?

00:22:01: Auf jeden Fall spätestens dann danach, was hat sie motiviert an die Politik zu gehen.

00:22:07: Ich war in einer sehr aufeinersehrpolitischen Schule und da gab es verschiedene Lehrer, die unterschiedlich politisch engagiert waren und die diese politische Haltung auch in den Unterricht hineingetragen haben.

00:22:22: Und deshalb bin ich da sehr viel politisiert worden und ich fand das immer spannend und interessant Und bin dann mit neunzehn Jahren angefangen, erst in der Jungen Union und CDU.

00:22:34: Und dann irgendwann in einer Bezirksvertretung das zehn Jahre gemacht und dann in den Rat.

00:22:41: Und ja da jetzt seit zwanzig-zwanzig als Fraktionsvorsitzender.

00:22:46: Also schon die ganzen Jahre über in Dortmund dann aber auch?

00:22:48: Ja.

00:22:49: Okay.

00:22:51: Sie sind ja auch im Ausschuss noch ... für Liegenschaften

00:22:55: und Finanzen Beteiligungen.

00:22:56: Genau, genau.

00:22:58: Und das ist jetzt ein Zusatzausschuss.

00:23:00: dann?

00:23:01: Das ist einer der Ratsausschüsse.

00:23:03: Ich glaube ein ganz zentraler Ratsauschuss weil am Ende natürlich alles immer auch mit Geld zu tun hat und dementsprechend Thema Haushalt und demsprechend ist es wie so ein kleiner Rat von der Themenvielfalt her.

00:23:16: Aber man muss ja auch jetzt hier noch an der Stelle wieder sagen, dass wir uns im Ehrenamt befinden.

00:23:21: Das heißt sie machen das ehrenamtlich zu ihrem normalen Beruf.

00:23:25: Genau die Ratsmitglieder und das ist der Unterschied eben zu einem Parlament.

00:23:31: Wir sind kein Parlament, wir sind Teil der Verwaltung.

00:23:35: Die Landtasern und Bundesdassabgeordneten, die das hauptberuflich machen Das ist bei den Reden und auch Kreistagen im kreisangehörigen Raum nicht der Fall, sondern es sind Ehrenämter.

00:23:47: Und die Menschen machen das freiwillig neben dem eigentlichen

00:23:53: Job.

00:23:53: Würden Sie sagen sie bekommen dafür genug Unterstützung oder Anerkennung?

00:23:57: Oder...

00:24:01: Es passiert ja selten dass ein Bürger kommt und sagt hast du gut gemacht?

00:24:07: ich glaube darum Geht's auch nicht, sondern man macht das ja weil man gerne in dieser Stadt lebt und weil man diese Stadt liebenswert machen möchte erhalten möchte.

00:24:18: Das ist der Antrieb so.

00:24:23: Aber genau das ist ja auch unfair wenn man dafür dann so viel Kritik bekommt an?

00:24:27: Ja aber was ist fair?

00:24:29: und man muss immer wieder auch fragen und das ist das was ich auch sagte Der Bürger hat ja eine andere Perspektive.

00:24:38: Jetzt guckt er auf eine kaputte Straße und sagt, warum wird diese Straße nicht saniert?

00:24:47: So dann kann ich das aus der Brille des Bürgers erstmal verstehen.

00:24:51: so jetzt ist die Frage es gibt viele andere Stellen die sind auch kaputt.

00:24:55: es gibt nicht genügend Geld, um auf einmal alle Straßen zu sanieren.

00:24:59: Es gibt nicht genug Menpower sowohl auf Seiten der Verwaltung als auch bei Tiefbauunternehmen auf einmal alles Straßen zu Sanieren.

00:25:07: Vielleicht steht die Straße jetzt im Moment aber auch nicht zur Sanierung an weil darunter liegt eine Gasleitung oder eine Wasserleitung die in absehbarer Zeit gemacht werden soll oder der städtische Kanal und man das mit abwartet.

00:25:21: Oder weil Glasfaser verlicht ist kann man jetzt die Straße machen, weil man dann ja auch in den Untergrund muss.

00:25:26: Also es ist ja oftmals dann auch keine einfache Antwort.

00:25:31: und deshalb wenn jetzt konstruktive Kritik kommt und konstruktives Nachfragen, das ist völlig in Ordnung und auch vollkommen okay und dann kann man das erklären wo eben eine Grenze ist, wenn man pauschal beschimpft beleidigt wird so dann haben wir keine Ebene für ein Gespräch miteinander, weil dann hat man sich ja persönlich den Frust ablassen.

00:25:59: Aber da hat man gar kein Interesse miteinander ins Gespräch zu kommen und einander zuzuhören.

00:26:05: Und ich glaube wir leben in einer Zeit wo leider das Zuhören nicht mehr den Raum einnimmt Und die Bereitschaft auch zum Perspektivwechsel.

00:26:18: Ja, um da eigene Meinung wird oftmals als absolut gesetzt so und das führt dann eben zu diesen Entwicklungen, die wir beobachten können, die aber glaube ich nochmal mit Blick auf das demokratische Miteinander nicht gut sind.

00:26:30: Das merken wir auch ehrlich gesagt weil auf unseren Kanälen gab es früher auch eher sachlichere Kommentare als inzwischen.

00:26:37: also man bekommt ja aus Prinzip einfach eine Antwort, die gar nicht zumindest der Kachel passt.

00:26:41: oder zum Beitrag.

00:26:43: Es ist per se einfach der Frust, der rausgelassen wird weil man gegen die CDU ist.

00:26:48: und dann stellt sich halt die Frage warum muss man das dann rauslassen?

00:26:50: oder warum setzt man sich nicht erstmal mit dem Thema auseinander?

00:26:54: Vielleicht weil es auch einfach ist ja schnell aus dem eigenen Resonanzraum loszuwerden nur am Ende eine Kritik ist immer dann gut wenn sie berechtigt Und dann muss sie auch sein in einer offenen Gesellschaft, sowohl von den Bürgerinnen und Bürgern als auch von den Medien.

00:27:17: Aber wenn das in eine Pauschalität und in eine Unsachlichkeit abgeleitet ist, führt ja nur dazu dass wir uns als demokratische Mitte immer weiter verlieren und dadurch unsere Demokratie immer mehr auch beschädigt wird und Schaden nimmt.

00:27:35: Und das ist eine Entwicklung, die es jetzt nicht in Dortmund exklusiv, sondern es ist ein gesamtgesellschaftliches Thema.

00:27:42: Das macht mir persönlich große Sorge her.

00:27:48: Da müssen wir dafür sorgen, dass wir noch besser Bericht erstatten und noch sachlichere Themen ausspielen, die Leute mehr informieren.

00:27:55: Genau!

00:27:55: Dass dieses Informationsangebot angenommen wird und so einen Format wie jetzt eben dazu beiträgt... dass man sich interessiert und dass man auch folgt auf den Fraktionskanälen, um eben ein Gefühl zu kriegen zu sagen was passiert hier gerade.

00:28:17: Diejenigen die das machen, machen das mit einem hohen Einsatz und machen es mit dem hohen Engagement und versuchen wirklich gute Lösungen auch zu finden und machen sich die Entscheidung auch oftmals Nicht leicht.

00:28:32: und oftmals sind es eben auch Entscheidungen, bei denen es kein Schwarz oder Weiß gibt.

00:28:35: Sondern wie das dann meistens so ist... Es ist dann auch vieles grau aber das ist dann ein Wesen von Demokratie und von einer Meinungsfindung im Konsens.

00:28:45: Ich

00:28:46: glaube dass wir dann aber gleichzeitig als Versagen gedäutet dieses grauen Grau weil man sagt ja okay es gibt ja nur schwarz oder weiß und man möchte ja oder nein hören und nicht.

00:28:56: Ja ich kann wenn ich mir mein Medium raussuche, dann kann ich in meiner Blase sein und komme da auch wunderbar zurecht.

00:29:08: Aber die Wirklichkeit ist ja nun mal so dass eben die Aufsplittung des politischen Spektrums in den vergangenen Jahren immer größer geworden ist.

00:29:20: So wir kommen aus einer Bundesrepublik mit drei Parteien CDU, SPD, FDP, dann kamen die Grünen dazu kam die Linke dazu, kam die AfD dazu.

00:29:32: So das macht natürlich Mehrheitsfindung immer schwerer, dauert auch länger.

00:29:39: so wenn sie zwei brauchen wie früher dann ist es einfacher als jetzt wo sie drei brauchen.

00:29:45: da konnte man ja auch in Berlin bei der Ampel beobachten.

00:29:49: also und dass muss man auch den Bürgerinnen und Bürgern erklären.

00:29:55: Und unsere Demokratie ist eben auf ... den Konsens ausgerichtet, aber der muss gefunden werden.

00:30:00: Und das braucht dann auch mal nicht mal Zeit!

00:30:03: Das ist nun mal so... Aber

00:30:08: ich glaube die Leuten geht es auch zu langen?

00:30:09: Das dauert alles zu lange

00:30:10: und sie kriegen nur mehr... Ja ja, ich kann das auch verstehen.

00:30:13: und wenn da eine politische ... ... Meinungsfindung abgeschlossen ist, heißt es ja noch lange nicht dass Verwaltung dann das Beschlossene auch umgesetzt hat.

00:30:23: also... Bleib jetzt dabei zu sagen, wir bauen eine Schule wenn der Rat am Donnerstag beschliesst.

00:30:29: Dann rollt ja nicht am Freitag der Bagger also der Umsetzungszeitpunkt kommt auch noch hinzu aber nochmal die Aufschblitterung des politischen Spektrums die auch immer öfter zu vereinbar zu festzustellen Unvereinbarkeit von politischen Positionen und Meinungen macht das schwerer ist schwerer und gleichzeitig natürlich die Prozesse in Verwaltung, ich bleibe wieder bei dem Beispiel des Schulbaus.

00:30:59: Sie haben Bebauungsplanverfahren, sie haben Baugenehmigungsverfahren und müssen eine Ausschreibung machen.

00:31:04: Das braucht ja Zeit bevor dann tatsächlich der Bagger da ist.

00:31:07: Aber auch so Hause wenn man eine Renovierung hat dauert es bis die Baustelle zu Ende ist?

00:31:10: Ja, das geht ja auch nicht über.

00:31:13: Und da wäre es schön, wenn man einander mehr Verständnis zuhören würde des anderen.

00:31:27: Man muss ja nicht teilen, aber man muss doch auch Menschen zugestehen, dass sie möglicherweise eine andere Meinung haben und das man dann auch akzeptieren muss.

00:31:37: Das gehört auch dazu wenn da eine Entscheidung gefallen ist, dass die dann auch so umgesetzt ist wie sie entschieden worden ist und dann noch im Nachgang versucht wird an dem Beschluss herum zu Doktoren und ihnen abzuschwächen, abzumildern, zu verändern.

00:31:55: Das ist auch etwas, was man beobachten kann.

00:31:57: Dass das an der einen oder anderen Stelle durchaus passiert und vorkommt.

00:32:01: Man muss auch genau so finde ich auch sagen... Ich habe mich getäuscht und der Ansatz der Andere ist vielleicht besser am Ende des Tages.

00:32:06: Darum geht es ja!

00:32:07: Und wenn man sich austauscht,

00:32:08: kann man erst zu dem Ergebnis kommen.

00:32:10: Es müssten doch eigentlich alle davon getrieben sein dass es am Ende... Das Beste für die

00:32:15: Stadt ist.

00:32:16: So

00:32:16: ist das, dass die Stadt zuerst das Motor an der Stelle sein muss.

00:32:21: Und nicht der eigene Antrag, der vielleicht selber eine Macke hatte die man vorher nicht gesehen hat?

00:32:25: So und das muss doch das Ziel sein ja und dass es auch am Ende ein Wert ist wenn dann auch Themen entschieden sind.

00:32:34: Das ist nun mal Demokratie.

00:32:36: Manchmal häufig oft ist man mit in der Mehrheit dabei.

00:32:42: Das ist gut und schön.

00:32:44: Und sicherlich für die Stadt dann auch besser als wenn das nicht der Fall ist, aber man muss da genauso gut akzeptieren dass es eben Themen gibt wo das nicht den Fall ist und es eine andere Mehrheit gegeben hat.

00:32:53: Aber das ist immer dann Demokratie.

00:32:54: Und nochmal, da können wir glaube ich sehr froh sein und sollten sehr frohe sein, dass wir in einem demokratischen Land leben.

00:33:05: Das ist doch ein Wert an sich und da müssen wir doch gemeinsam alles tun was das so bleibt.

00:33:09: Vielleicht ist das auch gleichzeitig ein Appell daran, dass jüngere Leute sich politisch auch mehr einbringen oder nicht nur Jüngere generell die Bürgerinnen und Bürger sich auch mehr einkriegen.

00:33:20: Und vielleicht auch mal so einen Ehrenamt?

00:33:22: Unbedingt ja!

00:33:24: So weil es am Ende nochmal ist es ja nicht etwas was um sich selbst kreist sondern man macht es für die Bürgerin und Bürger und von daher ist Teilhabe und Teilnahme wichtig Ja, wenn ich den Wunsch äußern darf.

00:33:46: Teilnahme auch von demjenigen die im täglichen Job-Familie privat unsere Gesellschaft am Laufen halten und das ist ja am Ende die große Mehrheit!

00:34:02: Und um die geht es ja... Das ist für uns als CDU unwichtiger Anspruch doch bei dem was wir tun nicht aus dem Blick verlieren.

00:34:13: Und wenn die sich noch mehr einbringt, dass das schwierig ist.

00:34:17: Weil das Leben sowieso schon voll und prall ist, ist klar aber eigentlich das was gebraucht wird.

00:34:29: Gibt es Hobbys mit denen Sie abschalten?

00:34:31: Ja!

00:34:32: Die während...

00:34:34: Ich mache gerne Sport.

00:34:35: Was für Sport?

00:34:37: Fahr gerne Rad wie ins Fitnessstudio Ich fahre im Winter auch gerne Marschie und ansonsten kann ich ganz gut abschalten beim Lesen oder auch mal beim Fernseh gucken.

00:34:54: Und eben in der Umgebung von Menschen, die mit Politik nichts zu tun haben und wo dann auch nicht über Politik gesprochen wird.

00:35:04: Weil sie treffen im Fitnessprügel

00:35:07: keine politischen Mandatsträger?

00:35:12: Nee, aber ich habe auch schon Personen im politischen Kontext gesehen.

00:35:15: Das ist dann auch spannend wenn man sich in anderer Uniform begegnet und da muss man dann auch durch.

00:35:25: Quatscht

00:35:25: man trotzdem über was Politisches oder versucht man es privat zu

00:35:28: halten?

00:35:29: Nein, man quatscht dann über Privates und warum man da ist und was man da so tut.

00:35:36: Aber sonst eben auch in einem Freundesunbekanntenkreis der... nichts mit Politik zu tun hat und wundern Politik auch kein Thema ist.

00:35:42: Und manchmal auch kein thema sein darf.

00:35:44: das ist eben auch total wichtig, dass es ein Leben abseits gibt und auch zwingend geben muss

00:35:56: Das hört ja auch eh nicht auf.

00:35:57: Also das ist nichts, was irgendwann zu Ende geht und die Themen häufen sich.

00:36:02: Es wird immer etwas geben, wo man diskutieren

00:36:04: kann.

00:36:04: Ja, langweilig genau.

00:36:05: Und trotzdem

00:36:06: braucht man seinen Urlaub und nochmal seine private Zeit

00:36:09: zum Durchatmen und auch mit anderen Schwerpunkten.

00:36:12: Was ist der bekannteste Kontakt in Ihrem Handy?

00:36:16: Ne, da spreche ich jetzt nicht drüben.

00:36:18: Aber das heißt aber es gibt auf jeden Fall bekannte Kontakte!

00:36:21: Ja,

00:36:22: ja.

00:36:23: Und die

00:36:23: Rubrik zumindest erzählt?

00:36:25: Das ist natürlich auch einfach wichtig dass das Telefonbuch groß ist und man natürlich über die Zeit wird es immer größer und das ist eben total wichtig um schnell miteinander ins Gespräch zu kommen und sich austauschen zu können.

00:36:43: Aber aus verschiedenen Spaten dann geht's jetzt um Sport oder Kultur Entbundermis.

00:36:51: Alles vertreten, was es so gibt in Dortmund und auch darüber hinaus?

00:36:57: Also

00:36:57: bis nach Berlin oder ... Bis nach ...

00:37:00: Ja!

00:37:01: Okay, das reicht mir schon.

00:37:04: Dann machen wir jetzt noch zum Abschluss ein paar Entwederoderfragen, wenn Sie Lust

00:37:06: haben.

00:37:08: Nee, nichts anderes

00:37:09: übrig.

00:37:09: Das stimmt.

00:37:11: Jetzt müssen sie einfach schnell antworten und am besten nicht lange drüber nachdenken.

00:37:17: Wein- oder Bier?

00:37:18: Bier.

00:37:19: PC oder Papier?

00:37:21: Das hat sich gereimt, merke ich

00:37:22: gerade.

00:37:22: Beides!

00:37:23: Beides?

00:37:25: Das heißt...

00:37:26: Ich habe noch total viel Papier weil das lesen längere Texte.

00:37:29: da bin ich dann so, dass geht nur auf Papier aber es sind eben ja auch viele E-Mails und so, das ist am PC also

00:37:35: beides.

00:37:35: Der ratet hier inzwischen auch iPads bekommen also

00:37:37: Ja aber dann bin ich auch noch auf

00:37:38: Papiere.

00:37:39: Achso okay Plan oder improvisieren?

00:37:45: Plan

00:37:47: Telefon oder Nachricht?

00:37:49: Telefon

00:37:50: Passt denn zu den Kontakten,

00:37:51: die sie dann anrufen?

00:37:52: Ja.

00:37:52: Umdingend geht auch viel schneller und ist viel persönlicher als irgendwie das Verfassen von ...

00:37:58: Wie lange telefonieren Sie so am Tag?

00:38:01: Da kommt... Es gibt immer das eine

00:38:02: oder andere

00:38:03: Gespräch.

00:38:05: Ich habe noch keine Auswertung gemacht, was es ist.

00:38:07: wie viel an Zeit.

00:38:10: Roter oder Grün?

00:38:13: Das kommt jetzt drauf an.

00:38:15: Warum denn?

00:38:15: Politisch

00:38:16: gesehen.

00:38:19: Sie können jetzt auch die Farbe sagen!

00:38:22: Sie können aber auch gerne politisch bleiben.

00:38:24: Grün finde ich als Farbe schön und da passt die Pflanze auf einen ganz wunderbaren grünen Pullover, den ich gerne anziehe so und steht mir glaube ich auch besser als rot.

00:38:39: Politisch ist mir die SPD näher weil ich davon überzeugt bin das es für eine stabile Demokratie und für eine stabile politische Mitte auch eine SPD braucht in unserem Land mit Blick auf Arbeitnehmerschaft, Mitblick auf Wirtschaft.

00:38:58: Das ist schon wichtig.

00:39:01: Okay.

00:39:02: Film oder Doku?

00:39:05: Beides!

00:39:05: Beides.

00:39:06: Was gucken Sie öfter an so einem Samstagabend?

00:39:08: Gucken sie dann eher einen Film oder

00:39:10: ein Dokum?

00:39:10: Samstag abends filmen...

00:39:12: Was für Filme gucken Sie so?

00:39:14: Ich steh zwar nicht auf meinem Zettel, aber das interessiert mich jetzt gerade.

00:39:16: Ich bin großer,

00:39:16: großer Fan zum Beispiel von James Bond.

00:39:19: Ah okay also Action!

00:39:21: So mag aber auch... Ja so eine große Bandbreite in guter Krimi können Sie mich auch mit abholen.

00:39:30: ja die L'Oreo-Filme.

00:39:31: Sind

00:39:31: sie so ein Tatort?

00:39:32: Zum Beispiel

00:39:32: sind großartig nehm ich mehr weil... Also ein klassischer Krimis ist was Schönes.

00:39:39: und ja Und es ist der Tatort leider oftmals nicht mehr finde ich Und deshalb beschränkt sich das dann im Wesentlichen auf Münster.

00:39:50: Nein, in Dortmund nicht immer weil nahezu ausschließlich eine Seite von Dortmund gezeigt wird und dann wird ja ganz viel auch nicht in Dortmund gedreht sondern aus Kostengründen in Köln und ich finde es schade dass die Stadt dort so gezeigt wird wie sie gezeigt wird Und umgekehrt.

00:40:10: haben sie, wenn ich jetzt den Münster ran hatte, dann gucke ich immer.

00:40:14: Oder auch ein Krimi, den ich eigentlich immer gucke ist Wilsberg.

00:40:18: Da wird eine sympathische Stadt gezeigt und diese Filme sind auch ein Stück weit Werbung für Münster.

00:40:29: Wenn Sie es die Dortmunder Tatorten nehmen, ja dann ist das oftmals genau das Gegenteil und das bildet eine Seite der Stadt ab, die es gibt?

00:40:37: Ja natürlich!

00:40:38: Aber

00:40:39: Dormund hat auch ganz viele andere Seiten und das ist schade, dass das nicht auch mal abgebildet wird.

00:40:49: Also wenn ich jetzt ein Drehbuch schreiben dürfte für den Darmona-Tatort dann...

00:40:54: Vielleicht meldet sich ja nach dem Podcast!

00:40:55: Ja genau vielleicht ruft der WDR an aber dann wären jedenfalls auch mal andere Seiten von Dormunden die ich zeigen würde.

00:41:04: Die letzte Frage jetzt Radio oder Podcast?

00:41:09: weder noch.

00:41:11: Egal nicht, sondern ich höre meine Playlisten unterschiedlichster Art bei Spotify und höre gar kein Radio mehr.

00:41:21: Und wenn dann ... Dann

00:41:24: sind Sie selber im

00:41:25: Auto?

00:41:25: Wenn ich jetzt nicht gerade dort telefoniere... Also von daher wird das jetzt, wenn der Podcast dann fertig ist eine Premiere, wenn ich dann im Auto sitze und den hören werde.

00:41:35: Dann noch eine Abschlussfrage Oder generell das letzte Wort, welche Gedanken möchten Sie den Zuhörerinnen und Zuhöeren noch mitgeben?

00:41:42: Und dann haben sie das Schlusswort.

00:41:47: Seien Sie interessiert an Politik, seien Sie Interessiert in der CDU und verfolgen Sie uns in den sozialen Medien und machen Sie gerne auch mit und engagieren sich für die Stadt zuerst!

00:42:07: Super.

00:42:07: Vielen Dank für das offene Gespräch und für die privaten Einblicke auch, und die politischen Einblickel in ihrer Arbeit!

00:42:13: Und ja liebe Zuhörerinnen und Zuhörer vielen dank fürs einschalten und bis zur nächsten Folge.

00:42:18: Danke schön.

00:42:22: Das war der heutige Podcast.

00:42:24: Standpunkt der CDU-Fraktion Dortmund.

00:42:27: mehr Infos über uns und über aktuelle Themen findet ihr

00:42:31: at

00:42:31: CDU-fraktion Dortmond.

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